Unternehmensberatung Claus A. Müller
   
   
   
   
   
   
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  Unternehmensberatung
Claus A. Müller
Diplom-Kaufmann

Unterriexinger Straße 10
74372 Sersheim
(Kreis Ludwigsburg)
Tel.: (0 70 42) 3 50 40
Fax: (0 70 42) 84 00 96

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IAS -Umstellung -  Projekte, Zeitmanagement, Stuttgart, Rechnungswesen, Controlling

Implementierung von kaufmännischen IT-Systemen

  1. Die Umstellung auf ein neues IT-System findet oftmals in einer Lage
    statt, in der im Unternehmen dringender Handlungsbedarf gesehen
    wird aufgrund von Schwächen am bestehenden System. Diese
    Schwächen nötigen die Verantwortlichen zu einer schnellen Lösung.
  2. Die Kosten der Umstellung sollen minimiert werden.
  3. Regelmäßig verschenken Unternehmen die für viele Jahre einmalige
    Chance, im Rahmen der IT-Umstellung den großen Wurf zu machen
    und ihre Prozesse so abzubilden, daß die Steuerung des Unternehmens sowie die Abläufe in den Abteilungen nachhaltig verbessert werden.
  4. IT-Umstellungen führen daher leicht zur Abbildung des bestehenden
    Status Quo sowie zur Abstellung nur offensichtlich vorhandener
    Schwächen in den bestehenden Prozessen.
Verantwortlichkeiten
  1. Die Projektleitung sollte beim kaufmännischen Leiter, bei einem
    geeigneten Mitarbeiter aus dem Bereich Rechnungswesen / Controlling
    oder bei einem externen Fachmann liegen. Die Projektleitung sollte
    nicht bei den Mitarbeitern der Software-Firma liegen.
  2. Ein Lenkungsausschuß, dem der Projektleiter zu berichten hat,
    ist einzusetzen.
 
IT-Umstellung und die kaufmännischen Prozesse
1.

In einer ersten Projektphase vor der Entscheidung für eine neue Software sind folgende Projektschritte durchzuführen:

 
a. Mit der Geschäftsführung (GF) ist das zukünftige Reporting
    zu besprechen:
  • sind die vorhandenen Berichte dazu geeignet, daraus korrekte unternehmerische Entscheidungen ableiten
    zu können.
  • fehlen bestimmte relevante Daten/Berichte, die für die Unternehmenssteuerung erforderlich sind.
  • liegen die Informationen in genügender Qualität vor.
  • werden die Berichte so rechtzeitig geliefert, daß zeitnahe Entscheidungen getroffen werden können.

b. Mit der Abteilungen Rechnungswesen und Controlling sind

  • die Anforderungen der GF zu besprechen und in das Pflichtenheft zu übernehmen.
  • die Abläufe in diesen Abteilungen aufzunehmen und
    zusammen mit der Einführung der Software zu optimieren.

c.   die anderen Abteilungen des Unternehmens
      (Einkauf, Verkauf, Produktion, Personal) sind über die
      Einführung zu informieren und deren Reportingwünsche
      und Prozesse im Pflichtenheft zu berücksichtigen.
d.   prozeßübergreifende Schnittstellen zwischen den Abteilungen
      (Ablauforganisation) sind aufzunehmen und eventuell zu
      optimieren.
e.   Moderierte Besprechungen durch einen kaufmännisch
      orientierten externen Fachmann (nicht durch die Mitarbeiter
      einer Softwarefirma) können hilfreich sein.

2.

Erstellung des Pflichtenhefts

 

a.   Die im obigen Schritt 1 erkannten prozessrelevanten Punkte sind
      neben den IT-spezifischen Punkten in das Pflichtenheft aufzunehmen.
b.   Es sind Angebote von mehreren Software-Firmen einzuholen.
c.   Die Software-Firmen sind gehalten, ihre Produkte auf Basis des       Pflichtenhefts zu präsentieren.
d.   Die Verträge sind von einem externen IT-Fachmann juristisch und       fachlich zu prüfen. Dieser Fachmann ist auch bei den       Preisverhandlungen zugegen.

3. Die Verfügbarkeit und fachliche Eignung der eigenen Mitarbeiter für
das Projekt ist zu klären. Eventuell sind externe Kräfte hinzuzuziehen.

4. Die oben genannten Punkte werden in einer Kosten-/Nutzen-Analyse auf ihren Wert für das Unternehmen zusammengestellt und der GF als Entscheidungsvorlage für das IT-Projekt vorgelegt.
 
Fazit: Unternehmen sollten im Rahmen einer Software-Einführung ihre Strukturen optimieren. Datenqualität, Ablaufoptimierung und Kostenstruktur können verbessert werden.
Unternehmensberatung Claus A. Müller